Der Aderlass ist eines der ältesten Ausleitungsverfahren und wurde bereits in der Antike angewendet. Durch die Abnahme von bis zu 150 ml Venenblut reinigt sich der Körper von „schlechten Säften“, das Blut wird durch nachströmendes Gewebswasser verdünnt und damit die Durchblutung verbessert.
Das blutentziehende Verfahren eignet sich vor allem zur Behandlung von Zivilisationserkrankungen wie Rheuma, Gicht, Diabetes und Stoffwechselerkrankungen. Liegen Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen vor, eignet sich der Aderlass auch zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall.
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