Bereits 2000 Jahre alte chinesische Schriftstücke beschreiben den Zusammenhang von Ohr und Körper. Die Ohrakupunktur als Reflexzonentherapie wurde im Jahr 1961 vom Franzosen Dr. Nogier als ein neues Konzept der Diagnose und Therapie gefunden.
Nogier gelang der Nachweis von reflektorischen Beziehungen zwischen Ohr und Körper. Die Widerspiegelung des Körpers im Ohr gleicht einem Embryo in Kopflage. Störungen in bestimmten Bereichen des Körpers führen zu empfindlichen oder schmerzhaften Arealen und Punkten auf der Ohrmuschel. Reizt man einen Punkt auf der Ohrmuschel mit einer Nadel, läuft der so ausgelöste nervliche Impuls weiter zum Gehirn und von dort zum entsprechenden Organ. So kann durch den Reiz der Nadel regulierend auf das korrespondierende Organ eingewirkt werden.
Besonders gut spricht die Ohrakupunktur auf akute Schmerzen (z.B. Ischialgie, HWS-Syndrom) an, sehr gute Erfolge werden auch bei der unterstützenden Behandlung der Gewichtsreduktion und Suchtbehandlung (Raucherentwöhnung) erzielt.
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